Kerstin Behnke

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Kerstin Behnke studierte an der Berliner Hochschule der Künste Dirigieren bei Mathias Husmann und zuvor in ihrer Heimatstadt Hamburg Schulmusik. Schon während ihrer Studienzeit leitete sie zahlreiche Opern- und Musicalproduktionen und war Assistentin des Universitätsmusikdirektors der Humboldt-Universität, Constantin Alex. Zusammen mit der Berliner Cappella konzertierte Kerstin Behnke unter anderem mit dem Konzerthausorchester, der Kammersymphonie Berlin und dem Orchester des Staatstheaters Cottbus. Den Kammerchor TONIKUM leitet sie seit seiner Gründung 1997. Mit dem Chor entwickelte sie zahlreiche interaktive Konzertkonzepte, die die innere Beteiligung des Publikums über das reine Hören der Musik hinaus intensivieren. 2009 erhielt Kerstin Behnke ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Magdeburg. Kerstin Behnke wird als Gastdirigentin im In- und Ausland engagiert. So leitete sie unter anderem das New Japan Philharmonic Orchestra, Chor und Orchester der Philharmonie Almaty sowie die Nordwestdeutsche Philharmonie und betreut Einstudierungen beim RIAS-Kammerchor.

Ein zentrales Anliegen von Kerstin Behnke ist es, vergessene Werke sowie Werke von Komponistinnen in das Konzertrepertoire aufzunehmen und damit ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Daneben zeugen zahlreiche Uraufführungen, der von ihr ins Leben gerufene Kompositionspreis der Berliner Cappella und die kontinuierliche Einbeziehung von Werken aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Konzertprogramme von ihrem besonderen Einsatz für die zeitgenössische Musik.

Seit 2017 ist Kerstin Behnke auch Leiterin des Landesjugendchors Saar und des via-nova-chores München. Außerdem nahm sie nach vier Jahren Dozententätigkeit an der Musikhochschule Lübeck den Ruf auf eine Professur für Chor- und Ensembleleitung an der Musikhochschule FRANZ LISZT in Weimar an.