Krieg und Frieden II – Trauer und Schmerz

Sonntag, 17. März 2019, 20 Uhr


Kammermusiksaal der Philharmonie
Herbert-von-Karajan-Straße 1, Berlin, 10785
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Das zweite Konzert der Saison KRIEG UND FRIEDEN steht unter dem Motto TRAUER UND SCHMERZ

In der Passionszeit erklingen vier Werke, die sich mit den Nachwirkungen von Krieg und Leid auseinandersetzen. Gegenstand des mittelalterlichen Textes des Stabat Mater ist die mitfühlende Betrachtung Marias, die um ihren Sohn trauert, der den Opfertod erlitten hat.

Gustav Holst widmete seine 1919 entstandene Ode to Death dem Gedenken an seine im Ersten Weltkrieg gefallenen Freunde. Das Werk fußt auf einem Teil des Gedichtes When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d von Walt Whitman und stellt damit gewissermaßen die „kleine Schwester“ von Paul Hindemiths nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geschaffenem Requiem For Those we love dar.

Mit der Uraufführung von Steven Heeleins Komposition …kaum noch… setzt die Berliner Cappella ihre Tradition der Kompositionsaufträge fort.
Der Komponist wählte für seine Komposition einen Text von Friedrich Hölderlin (aus Hyperion Kap. 6).

Pēteris Vasks’ The Fruit of Silence schließlich ist die Vertonung eines Textes von Mutter Teresa, der die Gedanken von der Stille über den Glauben, das Dienen und die Liebe zum Frieden führt.