Chor

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Die Berliner Cappella ist ein großer gemischter Chor, der seit nunmehr fünf Jahrzehnten fest im Berliner Musikleben verankert ist und sich durch seine außergewöhnliche Programmgestaltung auszeichnet. Zwei- bis dreimal jährlich konzertiert der Chor in den großen Konzertsälen Berlins, der Philharmonie und dem Konzerthaus.

Einen Schwerpunkt im Repertoire der Berliner Cappella bildet die Musik unserer Zeit. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen sowie der Kompositionspreis der Berliner Cappella sind gleichermaßen Anregung und Herausforderung für Chor und Publikum. Ein besonderes Anliegen ist es uns, unbekannte und vergessene Kompositionen – besonders von Komponistinnen – vorzustellen und im Repertoire zu etablieren. Chorsinfonische Klassiker runden das Programm der Berliner Cappella ab und werden ergänzt durch die Reihe „BERLINER CAPPELLA a cappella” in Berliner Kirchen.

Konzertreisen führten den Chor vielfach nach Osteuropa, aber auch ins außer- europäische Ausland, zuletzt im Oktober 2006 nach Nowosibirsk und Tomsk, im September 2009 nach Wisconsin, USA und im April 2012 nach Panama.

Das Profil des Chores wurde durch seinen Gründer Peter Schwarz geprägt. Nachdem in der Saison 2001–2002 Gunther Berger den Chor geleitet hatte, hielt in den folgenden 15 Jahren Kerstin Behnke den Chor in der Balance zwischen Kontinuität und Weiterentwicklung.

2018 beginnt für die Berliner Cappella eine neue Ära unter der Leitung von Maike Bühle, Professorin für Chordirigieren an der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik in Bayreuth.