Chor

Die Berliner Cappella ist ein gemischter Chor, der seit nunmehr fünf Jahrzehnten fest im Berliner Musikleben verankert ist und sich durch seine außergewöhnliche Programmgestaltung auszeichnet. Zwei- bis dreimal jährlich konzertiert der Chor in den großen Konzertsälen Berlins, der Philharmonie und dem Konzerthaus.

Einen Schwerpunkt im Repertoire der Berliner Cappella bildet die Musik unserer Zeit. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, darunter regelmäßig Kompositionsaufträge, sind gleichermaßen Anregung und Herausforderung für Chor und Publikum. Ein besonderes Anliegen ist es uns, unbekannte und vergessene Kompositionen – besonders von Komponistinnen – vorzustellen und im Repertoire zu etablieren. Chorsinfonische Klassiker runden das Programm ab, das durch die Reihe „BERLINER CAPPELLA a cappella“ in Berliner Kirchen und an anderen attraktiven Orten ergänzt wird.

Konzertreisen führten den Chor vielfach nach Osteuropa, insbesondere nach Polen, aber auch ins außereuropäische Ausland –  1993 und 2009 in die USA, 2006 nach Nowosibirsk und Tomsk sowie 2012 nach Panama – und zuletzt im Herbst 2019 nach Schweden.

Das Profil des Chores wurde durch seinen Gründer, den Kantor, Organisten und Professor für Chorleitung an der Hochschule der Künste Berlin Peter Schwarz, geprägt. Nach Gunter Berger, der die Berliner Cappella in der Saison 2001–2002 leitete, hielt in den folgenden 15 Jahren Kerstin Behnke den Chor in der Balance zwischen Kontinuität und Weiterentwicklung. Nach zwei Jahren unter der Leitung von Maike Bühle, Professorin an der Universität der Künste Berlin, übernahm im Dezember 2019 Sergi Gili Solé die künstlerische Leitung der Berliner Cappella. Er führt mit Begeisterung die Tradition des Chores fort, wird dabei aber auch eigene Akzente setzen.