„Von den Mendelssohns, der Cholera und höherer Mathematik“

Sonntag, 14. November 2021, 17 Uhr


Mendelssohn-Remise
Jägerstr. 51, Berlin, 10117
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Vortragsnachmittag in der Mendelssohn-Remise

Annette Vogt, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte
Hermann Simon, Historiker

Eintritt frei
Anmeldung per E-Mail reservierung@mendelssohn-remise.de oder telefonisch unter 030 81 70 47–26 wird empfohlen

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Singend die Welt verändern I – Abschied und Erinnern

Montag, 15. November 2021, 20 Uhr


Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, Berlin, 10117
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Fanny Hensel: Oratorium nach Bildern der Bibel
Elena Firsova: The Dream of Ulro (Auftragswerk, Uraufführung)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Verleih uns Frieden

Johanna Knauth (Sopran), Vizma Zvaigzne (Alt), Andrés Moreno García (Tenor), Simon Robinson (Bass)
Thomas Lackmann (Lesungen aus Aufzeichnungen Fanny Hensels)

Berliner Cappella
Kammersymphonie Berlin
Leitung: Sergi Gili Solé

Mit freundlicher Unterstützung durch die Bayer AG Bayer Kultur

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Singend die Welt verändern II – Starke Stimmen – „Berühmte Männer – starke Frauen“

Mittwoch, 09. März 2022, 20 Uhr


Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, Berlin, 10117
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Lili Boulanger: Psalm 24 und Psalm 129
Ethel Smyth: Messe in D-Dur
Witold Lutosławski: Lacrimosa

Berliner Cappella
Philharmonischer Chor Dresden
Leitung: Sergi Gili Solé

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Singend die Welt verändern III – Respekt

Samstag, 02. Juli 2022, 20 Uhr


Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, Berlin, 10117
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Im Oktober 1998 wurde Matthew Shepard, ein junger, schwuler Student an der University of Wyoming in Laramie, entführt, brutal zusammengeschlagen, an einen Zaun gebunden und sterbend auf einem einsamen Feld unter dem Sternenhimmel zurückgelassen. Fünf Tage später erlag er in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Am Vorabend des 20. Jahrestages widmete Craig Hella Johnson ihm sein erstes konzertantes Werk Considering Matthew Shepard.

Johnson hat in seinem dreiteiligen Fusion-Oratorium eine Vielzahl verschiedener Musikstile zu einem einheitlichen Ganzen verwoben. Dabei vertonte er eine große Bandbreite an Texten von Dichtern wie Hildegard von Bingen, Lesléa Newman, Michael Dennis Browne und Rumi. Dazu kompilierte er Passagen aus Matthew Shepards Tagebuch, Interviews und Schriften seiner Eltern, Zeitungsberichten und weiteren Texten.

„Considering Matthew Shepard demonstriert die Fähigkeit der Musik, Tragödien zu erfassen, zu transformieren und zu transzendieren. Kraftvoll kathartisch führt sie uns von Schrecken und Trauer zu einem höheren Verständnis des menschlichen Daseins und befähigt uns auszuhalten“, schrieb die Washington Post. Jason Marsden, Geschäftsführer der Matthew Shepard Foundation, nennt das Werk „die bei weitem komplexeste, schönste und unnachgiebigste künstlerische Antwort auf dieses ruchlose Anti-Schwulen-Hassverbrechen“.

Die Berliner Cappella möchte mit diesem Konzert in zeitlicher Nähe zum Christopher Street Day ein Zeichen gegen Homophobie und Hassverbrechen an Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität setzen.

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